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Die Linke Niedersachsen zum Nordseegipfel: Öffentliche Investitionen statt privater Profite beim Offshore-Ausbau

Am 26. Januar berieten in Hamburg die Nordseeanrainerstaaten über den Ausbau der Offshore-Windkraft. Hilke Hochheiden, Landesvorsitzende der Partei Die Linke Niedersachsen, erklärt zu den Ergebnissen:

„Windkraft und Photovoltaik sind die beiden günstigsten Stromerzeugungsquellen, die wir haben. Entsprechend wichtig ist ihr Ausbau. Beim Nordseegipfel wurden einige wichtige Weichen gestellt. Offshore muss der Ausbau der Windkraft vorangehen – dabei darf der Schutz sensibler maritimer Ökosysteme jedoch nicht vernachlässigt werden.

Es ist richtig, dass dafür auch öffentliches Geld eingesetzt wird. Aber private Investoren bei Mega-Infrastrukturprojekten zu fördern, wiederholt Fehler der Vergangenheit im Strommarkt. Statt Flächen zu versteigern und Gewinne zu privatisieren, sollten öffentliche Unternehmen stärker im Ausbau der Windkraft – auch offshore – aktiv werden und so langfristig für Stabilität und günstige Preise sorgen. Das mag zu Beginn mit höheren Investitionen verbunden sein, ist aber langfristig günstiger und schafft echte Energiesouveränität.“